ULTRADENT aus München im
Nürnberger Dentalmarkt:
Tradition, Behandlungseinheiten

und regionale Nähe

Tradition, Behandlungseinheiten und regionale Nähe

Unternehmensporträt · Stand September 2026

ULTRADENT München und Nürnberg · Unternehmensporträt Seite 2
ULTRADENT ist ein traditionsreicher deutscher Hersteller dentalmedizinischer Geräte. Das
Unternehmen wurde 1924 in München gegründet und produziert heute im Münchner Süden
individuell konfigurierbare Behandlungseinheiten für Zahnarztpraxen, Kieferorthopädie,
Kieferchirurgie und Prophylaxe. Seine Produkte stehen auch in Praxen der Metropolregion
Nürnberg. Eine Formulierung wie „Ultradent aus München und Nürnberg“ legt allerdings nahe,
dass das Unternehmen an beiden Orten einen eigenen Sitz unterhält. Das ist nach den öffentlich
verfügbaren Unternehmensangaben nicht der Fall.
Der Hauptsitz der ULTRADENT Dental-Medizinische Geräte GmbH & Co. KG befindet sich in
Brunnthal im Landkreis München. Dort liegen Unternehmensführung, Entwicklung, mechanische
Fertigung, Montage, Ausstellung, Versand und Werkskundendienst. Für Nürnberg ist weder eine
Niederlassung noch ein eigener Showroom des Herstellers ausgewiesen. Nachweisbar sind
hingegen die Nutzung von ULTRADENT-Einheiten in Nürnberger Praxen sowie ein externer
Datenschutzbeauftragter mit Anschrift in Nürnberg. Der sinnvolle Blick auf München und
Nürnberg ist deshalb kein Vergleich zweier Unternehmensstandorte, sondern die Betrachtung
eines Münchner Herstellers und seiner Bedeutung für einen wichtigen nordbayerischen
Dentalmarkt.

Von München aus in die deutsche Dentalbranche
Die Geschichte von ULTRADENT begann 1924. Hans Ostner gründete das Unternehmen in
München und entwickelte zunächst unter anderem Hand-Warmluftbläser, Mundlampen, Kauter
und transportable Schalttafeln. Schon diese frühen Erzeugnisse verbanden technische
Konstruktion mit konkreten Anforderungen der Zahnmedizin. Das Ziel war nicht Technik um ihrer
selbst willen, sondern die Verbesserung des Behandlungsalltags.
1930 gelang nach der Unternehmenschronik mit dem Universalgerät Dentostat der Einstieg in
den Dentalmarkt. 1957 brachte ULTRADENT das Modell U 300 mit elektronisch gesteuerter
Drehzahlstabilisierung heraus. Elektronik wurde damit früh in die zahnärztliche Behandlung
integriert. Die 1966 vorgestellte Behandlungseinheit U 500 entwickelte sich anschließend zu
einem besonders erfolgreichen Modell der Nachkriegszeit.
In den frühen 1970er-Jahren konnten bereits unterschiedliche Instrumente und Geräte in die

Behandlungssysteme eingebunden werden. Dazu zählten UV-Polymerisationsgeräte, Turbinen-
und Kaltlichtleiter, Zahnsteinentferner sowie Elektrochirurgiegeräte. Aus einzelnen Apparaten

wurde schrittweise ein koordinierter Arbeitsplatz. Dieser Gedanke prägt moderne
Behandlungseinheiten bis heute: Stuhl, Instrumente, Steuerung, Beleuchtung, Absaugung und
Wasserführung müssen als Gesamtsystem funktionieren.
Mit dem U 3000 begann 1980 eine weitere wichtige Phase. Neben technischer Funktionalität
spielte das Produktdesign nun eine ausdrücklich größere Rolle. 1986 gehörte ULTRADENT nach
eigener Darstellung zu den Pionieren beim Übergang von hydraulisch zu elektrisch angetriebenen
Behandlungsstühlen. In den 1990er-Jahren folgten der selbst entwickelte Motorstuhl GL 2020 und
die Einbindung von Multimediatechnik. Spätere Meilensteine waren Touchscreen-Bedienung, das
Multimedia-Konzept vision U, das Assistenzsystem E-matic und verschiedene Design-Editionen.
Im Jahr 2024 feierte ULTRADENT sein hundertjähriges Bestehen. Das mittelständische
Familienunternehmen wird in dritter Generation geführt. Ludwig Ostner, ein Neffe des Gründers,
und sein Sohn Ludwig Johann Ostner stehen gemeinsam an der Spitze. Die personelle Kontinuität
ist ein Teil des Markenbildes. Sie steht für langfristiges Denken, Nähe zur Fertigung und eine
Verantwortung, die nicht nur an kurzfristigen Verkaufszahlen gemessen werden soll.

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Die Manufaktur in Brunnthal bei München
Der heutige Firmensitz liegt im Eugen-Sänger-Ring 10 in Brunnthal, südöstlich von München. Das
Unternehmen spricht deshalb von seiner Produktion im Münchner Süden. 2010 bezog ULTRADENT
das Gebäude, das bessere logistische Abläufe und mehr Raum für Entwicklung und Herstellung
bieten sollte. Die Produktionsfläche umfasst nach Unternehmensangaben rund 6.000
Quadratmeter.
Am Standort sind mechanische Fertigung, Fräserei, Montage, Versand, Ausstellung, Schulung und
Kundendienst gebündelt. Patientenstühle, Zahnarztelemente, Wassereinheiten und weitere
Baugruppen werden dort gefertigt oder zusammengebaut. Die räumliche Nähe verschiedener
Fachbereiche erleichtert die Abstimmung. Erkennt der Service wiederkehrende Probleme oder
erhält der Vertrieb besondere Kundenwünsche, können diese Informationen direkt an
Konstruktion und Produktion weitergegeben werden.
ULTRADENT verwendet den Begriff Manufaktur, obwohl moderne Maschinen und Elektronik
selbstverständlich zum Produktionsprozess gehören. Gemeint ist die Verbindung aus präziser
technischer Fertigung, handwerklicher Montage und individueller Konfiguration. Viele tragende
Bauteile bestehen aus Aluminium und Stahl. Die Materialwahl soll Stabilität, Wertigkeit und eine
lange Nutzungsdauer unterstützen.
Zum Standort gehört ein Showroom, in dem Interessenten Behandlungseinheiten vergleichen und
ausprobieren können. Ein solcher Besuch ist für eine langfristige Investition sinnvoll. Reichweiten,
Bewegungswiderstände, Sitzpositionen und Bedienwege lassen sich aus einem Prospekt nur
teilweise ableiten. Erst beim praktischen Test zeigt sich, ob ein Tisch-, Schwenkarm-, Fahr- oder
Schwingensystem zur persönlichen Arbeitsweise passt.

Nürnberg: wichtiger Markt, aber kein ausgewiesener
Werksstandort
Nürnberg und die umliegenden Städte Erlangen, Fürth und Schwabach bilden einen bedeutenden
Gesundheits- und Wirtschaftsraum. Die Region verfügt über zahlreiche Zahnarztpraxen, Kliniken,
medizinische Dienstleister und Unternehmen der Gesundheitswirtschaft. Für einen Hersteller von
Behandlungseinheiten ist sie daher ein relevanter Absatz- und Servicemarkt.
Öffentliche Beiträge des Herstellers zeigen ULTRADENT-Einheiten in Nürnberger Zahnarztpraxen.
Damit wird die regionale Präsenz der Marke sichtbar. Sie ist jedoch nicht mit einer rechtlichen
Niederlassung gleichzusetzen. Auch wenn Vertriebspersonal, Dentaldepots oder Servicetechniker
eine Praxis vor Ort betreuen, bleibt der Unternehmenssitz in Brunnthal.
Auf der offiziellen Datenschutzerklärung wird ein externer Datenschutzbeauftragter mit
Nürnberger Anschrift genannt. Dabei handelt es sich um Eschenbacher IT-Consulting & Service in
der Eckenstraße 50. Auch dieser Kontakt begründet keinen ULTRADENT-Standort. Ein externer
Datenschutzbeauftragter erbringt eine spezialisierte Dienstleistung für das Unternehmen und
bleibt organisatorisch eigenständig.
Diese klare Abgrenzung ist wichtig, weil Firmenporträts sonst schnell aus regionalen Kontakten
vermeintliche Zweigstellen machen. Sachlich korrekt lautet die Einordnung: ULTRADENT
entwickelt und produziert bei München, vertreibt und betreut seine Produkte deutschlandweit und
ist dadurch auch im Nürnberger Dentalmarkt präsent.

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Die Rolle von Dentalfachhandel und regionalem
Vertrieb
Behandlungseinheiten werden häufig nicht wie gewöhnliche Konsumgüter direkt aus einem
Onlineshop gekauft. Zwischen Hersteller und Praxis stehen oft Dentalfachhandel, Praxisplaner,
Architekten, Installationsbetriebe und Finanzierungspartner. Diese Akteure übernehmen
Beratung, Raumplanung, Angebotserstellung, Montagekoordination und teilweise technischen
Service.
Für eine Nürnberger Praxis kann der Weg zu einer ULTRADENT-Einheit daher über einen
regionalen Dentalhändler oder den zuständigen Außendienst führen. Der Fachhandel kennt
örtliche Handwerksbetriebe und kann die Behandlungseinheit mit weiteren Gewerken abstimmen.
Das ist besonders bei Neubauten, Praxisübernahmen oder umfassenden Modernisierungen
relevant.
Der Hersteller bleibt dennoch eine zentrale Instanz. Er liefert technische Daten,
Montagevoraussetzungen, Aufbereitungsanweisungen und Produktwissen. Bei komplexen Fragen
oder Werksservice greifen Händler und Praxis auf die Kompetenz in Brunnthal zurück. Es entsteht
ein Netzwerk aus regionaler Nähe und zentralem Produktionswissen.
Die vergleichsweise kurze Entfernung zwischen Nürnberg und München unterstützt dieses Modell.
Beide Städte liegen in Bayern und sind über Straße und Schiene gut verbunden. Für Beratung,
Schulung oder einen Besuch des Showrooms ist der Münchner Süden aus Nordbayern erreichbar,
auch wenn eine sorgfältige Terminplanung sinnvoll ist. Umgekehrt können Vertriebs- und
Servicemitarbeitende Nürnberger Praxen in vertretbarer Zeit betreuen.

Behandlungseinheiten als technische Gesamtsysteme
Das Kernprodukt von ULTRADENT ist nicht nur ein Zahnarztstuhl. Eine Behandlungseinheit
kombiniert Patientenlagerung, Zahnarzt- und Assistenzelement, Instrumente, Steuerung,
Beleuchtung, Wasser, Druckluft und Absaugung. Optional kommen Multimedia, Bildgebung,
chirurgische Funktionen oder weitere Ausstattung hinzu.
Die Herausforderung besteht in der Integration. Ein leistungsfähiges Einzelinstrument nützt
wenig, wenn es ungünstig positioniert ist. Ein komfortabler Stuhl reicht nicht, wenn Behandelnde
ihn schlecht unterfahren können. Eine moderne Bedienoberfläche muss übersichtlich bleiben und
hygienisch bedienbar sein. Gute Produktgestaltung verbindet technische Leistung mit
menschlicher Bewegung.
Das aktuelle Portfolio gliedert sich vor allem in LEONDA, AQUILIA und ISARA. Die Linien
unterscheiden sich in Konstruktion, Positionierung und vorgesehenen Einsatzbereichen. Innerhalb
der Linien stehen unterschiedliche Varianten zur Verfügung, sodass Praxen ihre bevorzugte
Arbeitsweise abbilden können.

LEONDA, AQUILIA und ISARA
LEONDA besitzt einen horizontalen Anbauträger und wird mit hohem Komfort sowie einer großen
Bandbreite an Ausstattungsextras positioniert. LEONDA T arbeitet mit einem Schwebetisch.
LEONDA S nutzt einen flexiblen Schwenkarm, LEONDA F ein fahrbares Zahnarztelement und

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LEONDA X ein Schwingensystem. Jede Variante verändert Bewegungsraum und Zugriff auf
Instrumente.
AQUILIA basiert auf einer bodenmontierten Säule. Die Linie ist klar strukturiert und für allgemeine
Zahnmedizin, Prophylaxe sowie chirurgische Anwendungen vorgesehen. Auch hier gibt es
unterschiedliche Konzepte mit Tisch, Schwenkarm, Fahrstativ oder Schwingensystem. Die
Entscheidung hängt von Raumgröße, Behandlungsart und Teamorganisation ab.
ISARA richtet sich vor allem an Kieferorthopädie und Prophylaxe. ISARA 1 ist als kompakter
Arbeitsplatz ausgelegt. ISARA 2 ergänzt ein Assistenzelement an der Wassereinheit und
unterstützt dadurch das Arbeiten zu zweit. Die Spezialisierung zeigt, dass nicht jede Praxis eine
maximal ausgestattete Universaleinheit benötigt. Oft ist eine reduzierte Lösung wirtschaftlicher
und ergonomisch passender.
Für eine Praxis in Nürnberg gelten dieselben Auswahlfragen wie für eine Praxis in München: Wird
überwiegend allein oder im Team gearbeitet? Welche Instrumente werden regelmäßig benötigt?
Wie groß ist der Raum? Müssen Rechts- und Linkshänder dieselbe Einheit nutzen? Welche
digitalen Systeme sollen eingebunden werden? Erst aus diesen Antworten ergibt sich eine
sinnvolle Konfiguration.

Individualisierung und Ergonomie
ULTRADENT stellt die Individualisierbarkeit seiner Systeme besonders heraus.
Instrumentenbestückung, Bedienelemente, Assistenzfunktionen, Polster und Farben lassen sich
anpassen. Für Sitz-, Soft- und Loungepolster nennt das Unternehmen eine große Farbauswahl. So
kann die Einheit mit dem Erscheinungsbild der Praxis abgestimmt werden.
Wichtiger als die Farbe sind die funktionalen Details. Eine flache Rückenlehne mit muldenförmiger
Aussparung soll mehr Kniefreiheit bieten. Die Wassereinheit kann sich gemeinsam mit dem
Patientenstuhl bewegen, damit das Mundspülbecken ausgerichtet bleibt. In der Premiumklasse
können Arzt- und Assistenzelement mit Touchscreens ausgestattet werden. Ein
modellübergreifend nutzbarer Fußanlasser reduziert den Umstellungsaufwand beim Wechsel
zwischen Räumen.
Ergonomie ist kein Luxus. Zahnärztliche Teams arbeiten in begrenzten Räumen und wiederholen
täglich ähnliche Bewegungen. Ungünstige Haltungen, verdrehte Positionen und lange Reichwege
können Beschwerden fördern. Eine passende Behandlungseinheit unterstützt aufrechte
Arbeitspositionen, klare Abläufe und einen guten Zugang zur Patientin oder zum Patienten.
Deshalb sollte nicht nur der Praxisinhaber testen. Auch Assistenzkräfte benötigen Gelegenheit,
die Position ihrer Instrumente, Absaugung und Bedienelemente zu beurteilen. Wird die Einheit
später von mehreren Behandelnden genutzt, sollten unterschiedliche Körpergrößen und
Arbeitsstile berücksichtigt werden.

Von der Nürnberger Praxisplanung bis zur Montage
Die Auswahl einer Behandlungseinheit beginnt idealerweise lange vor der Bestellung. Bei einem
Neubau müssen Anschlüsse für Strom, Wasser, Druckluft, Absaugung und Daten an der richtigen
Stelle geplant werden. Bei einer Modernisierung ist zu prüfen, welche vorhandenen Leitungen
weiterverwendet werden können.

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ULTRADENT stellt Montagevoraussetzungen und technische Planungsunterlagen bereit. Sie bilden
die Grundlage für die Abstimmung zwischen Praxis, Fachhandel, Architekt und Handwerk. In der
Metropolregion Nürnberg können örtliche Planer und Installateure diese Vorgaben in die konkrete
Raumsituation übersetzen.
Vor der endgültigen Entscheidung ist ein Praxistest empfehlenswert. Interessenten können den
Showroom in Brunnthal besuchen oder sich auf Fachmessen und bei regionalen Präsentationen
informieren. Fotos und Videos unterstützen die Vorauswahl, ersetzen aber nicht die körperliche
Erfahrung. Beweglichkeit, Sitzkomfort und Erreichbarkeit lassen sich am zuverlässigsten direkt
prüfen.
Nach der Konfiguration folgen Angebot, technische Freigabe, Fertigung und Montage. Bei
individuell ausgestatteten Einheiten muss ausreichend Vorlauf eingeplant werden. Eine
frühzeitige Bestellung verringert das Risiko, dass sich eine Praxiseröffnung oder Renovierung
wegen fehlender Ausstattung verzögert.

Service, Wartung und Teilmodernisierung
Behandlungseinheiten werden über viele Jahre intensiv genutzt. Entscheidend sind deshalb nicht
nur Kaufpreis und Ausstattung, sondern auch Wartung, Ersatzteile und Reaktionszeiten im
Störungsfall. ULTRADENT bietet Werkskundendienst und stellt technische Informationen,
Pflegeanweisungen sowie Möglichkeiten zur Fernwartung bereit.
Ein besonderes Thema ist die Teilmodernisierung. Dabei wird eine vorhandene Einheit nicht
vollständig ersetzt. Stattdessen werden geeignete Komponenten ausgetauscht oder ergänzt. Dies
kann wirtschaftlich sein und Ressourcen schonen, wenn die mechanische Grundstruktur weiterhin
zuverlässig ist.
Ob eine Teilmodernisierung sinnvoll ist, muss am konkreten Gerät geprüft werden. Alter, Zustand,
Ersatzteilverfügbarkeit, Hygieneanforderungen und gewünschte Funktionen spielen zusammen.
Eine pauschale Zusage wäre unseriös. Hersteller, Fachhandel und Praxis sollten Kosten und
Nutzen über die verbleibende Lebensdauer vergleichen.
Für Nürnberger Kunden bedeutet regionaler Service, dass technische Hilfe nicht ausschließlich
aus der Zentrale organisiert werden muss. Je nach Vertrags- und Vertriebsstruktur können lokale
Fachhändler erste Ansprechpartner sein. Bei komplexen Fällen bleibt das Werkswissen in
Brunnthal wichtig.

Hygiene, Qualität und Sicherheit
Eine Behandlungseinheit führt Wasser, Luft und elektrische Energie in unmittelbarer Nähe von
Patienten. Oberflächen und Komponenten müssen sich sicher aufbereiten lassen. Wasserwege
benötigen hygienisch beherrschbare Konzepte, und Instrumente müssen zuverlässig
angeschlossen und gesteuert werden.
ULTRADENT veröffentlicht Aufbereitungsanweisungen nach ISO 17664 und Dokumente zum
Qualitätsmanagement. Diese Unterlagen sind keine Formalität. Sie beschreiben, wie Reinigung,
Desinfektion und Pflege durchgeführt werden müssen. Selbst eine gut konstruierte Einheit bleibt
nur dann sicher, wenn das Praxisteam die vorgeschriebenen Verfahren konsequent umsetzt.

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Auch Schulung ist deshalb wichtig. Neue Bedienoberflächen, Flaschensysteme oder
Assistenzfunktionen sollten vor dem regulären Betrieb erklärt und praktisch geübt werden. In
einer größeren Nürnberger Praxis mit mehreren Behandelnden empfiehlt sich eine einheitliche
Einweisung, damit Räume und Geräte konsistent genutzt werden.

Nachhaltigkeit und Lebenszykluskosten
ULTRADENT verbindet Nachhaltigkeit mit Fertigung in Deutschland, hochwertigen Materialien,
Reparierbarkeit und Teilmodernisierung. Für langlebige Investitionsgüter ist diese Perspektive
relevant. Die Umweltwirkung einer Behandlungseinheit entsteht nicht nur im laufenden Betrieb,
sondern auch durch Rohstoffe, Produktion, Transport und Entsorgung.
Eine lange Nutzungsdauer kann den Ressourceneinsatz auf viele Betriebsjahre verteilen.
Reparierbarkeit und verfügbare Ersatzteile sind dafür Voraussetzungen. Gleichzeitig darf ein altes
Gerät nicht um jeden Preis erhalten bleiben. Wenn Hygiene, Energieverbrauch, Betriebssicherheit
oder fehlende Funktionen deutlich gegen eine Weiternutzung sprechen, kann ein Austausch
sinnvoller sein.
Für die Wirtschaftlichkeit zählen die Lebenszykluskosten. Dazu gehören Anschaffung,
Finanzierung, Wartung, Reparaturen, Verbrauchsmittel und mögliche Ausfallzeiten. Ein günstiger
Kauf kann teuer werden, wenn Service fehlt oder die Einheit häufig stillsteht. Umgekehrt kann
eine hochwertige Konfiguration wirtschaftlich sein, wenn sie zuverlässig arbeitet und Prozesse
verbessert.

Bedeutung für den Standort Nürnberg
Nürnberg ist für ULTRADENT kein Produktionsort, aber ein relevanter Anwender- und Absatzraum.
Praxen in der Region profitieren von der Nähe zu einem bayerischen Hersteller, regionalen
Handelspartnern und einer guten Verkehrsanbindung nach München. Referenzpraxen machen
sichtbar, wie sich die Einheiten in reale Raum- und Gestaltungskonzepte einfügen.
Die Metropolregion ist zudem ein guter Ort für den Austausch zwischen Zahnmedizin,
Medizintechnik, Handwerk und IT. Moderne Praxen benötigen nicht nur einen Stuhl, sondern
vernetzte Lösungen für Bildgebung, Dokumentation, Hygiene und Patientenkommunikation.
Behandlungseinheiten werden dadurch zunehmend Teil einer digitalen Infrastruktur.
Für ULTRADENT liegt die Chance darin, seine Manufakturkompetenz mit regionaler Beratung zu
verbinden. Nürnberg benötigt dafür nicht zwingend eine eigene Niederlassung. Entscheidend ist,
ob Interessenten kompetente Ansprechpartner erreichen, Produkte erleben können und nach der
Installation zuverlässig betreut werden.

Zukunft der Behandlungseinheit
Künftige Behandlungseinheiten werden stärker vernetzt sein. Digitale Dokumentation, Bildgebung
und Servicefunktionen können enger integriert werden. Sensoren könnten Verschleiß oder
Wartungsbedarf früh erkennen. Gleichzeitig müssen Bedienoberflächen übersichtlich bleiben.
Mehr Technik ist nur dann ein Fortschritt, wenn sie Abläufe vereinfacht.

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Der Fachkräftemangel erhöht den Wert ergonomischer und flexibler Arbeitsplätze. Einheiten, die
Allein- und Teambehandlung unterstützen, erleichtern wechselnde Personalsituationen.
Patientenkomfort gewinnt ebenfalls an Bedeutung, besonders bei langen oder belastenden
Behandlungen.
Auch Individualisierung bleibt wichtig. Praxen unterscheiden sich nach Fachgebiet, Raumgröße,
Zielgruppe und Behandlungskonzept. Ein modularer Hersteller kann darauf reagieren, ohne für
jede Praxis ein vollständig neues System zu entwickeln. Die Verbindung aus Standardplattform
und wählbaren Komponenten ist deshalb ein tragfähiges Modell.

Fazit
ULTRADENT ist ein Münchner Traditionsunternehmen mit Hauptsitz und Manufaktur in Brunnthal.
Nürnberg ist kein ausgewiesener Unternehmensstandort, sondern ein wichtiger regionaler Markt,
in dem Behandlungseinheiten des Herstellers eingesetzt werden und Vertrieb, Fachhandel sowie
Service die Verbindung zur Zentrale herstellen.
Das Unternehmen blickt auf mehr als hundert Jahre Entwicklung zurück. Heute stehen die Linien
LEONDA, AQUILIA und ISARA für unterschiedliche Arbeits- und Fachkonzepte. Konfigurierbarkeit,
ergonomische Details, langlebige Materialien und Teilmodernisierung bilden zentrale Elemente
des Angebots.
Für Nürnberger Zahnarztpraxen liegt der Nutzen in der Kombination aus regionaler Betreuung
und Fertigungskompetenz im Münchner Süden. Wer eine ULTRADENT-Einheit plant, sollte Bedarf,
Raum, Instrumentierung, Hygiene, Service und Lebenszykluskosten gemeinsam betrachten. So
entsteht aus einem technischen Produkt ein Arbeitsplatz, der über viele Jahre zuverlässig
funktionieren kann.

Quellen und Stand
Stand: September 2026. Grundlage sind insbesondere die offiziellen Unternehmensseiten:
• ULTRADENT – Unternehmen und Geschichte
• ULTRADENT – Behandlungseinheiten
• ULTRADENT – Kontakt zum Hauptsitz
• ULTRADENT – Vertrieb, Service und Dokumente
• ULTRADENT – Datenschutzerklärung mit externem Nürnberger Datenschutzkontakt

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